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Geschichte Burgerbad![]() Zu allen Zeiten haben es die Menschen verstanden, die Kraft des warmen Wassers zu nutzen. Zu Homers Zeiten pflegten die Athleten nach anstrengendem Wettkampf ihren Körper im heissen Sportbad. Die Römer kannten die gesamte Palette von Musse und Lust, welche mit der Nutzung der "Thermae" verbunden war.
Die Hoffnung in die heilende Kraft des Thermalwassers ist im Laufe der Jahrhunderte durch tatsächliche Heilungserfolge und die Erkenntnisse der Medizin zur Gewissheit geworden Leukerbad als Bad der Römer einst und Heilquelle in der christlichen Zeitrechnung hat diese Entwicklung mitvollzogen und das Thermalbadecenter Burgerbad führt diese Tradition der Heilbäder in Leukerbad fort.
Burgerbad 3954 Leukerbad Tel. +41 (0) 27 472 20 20 Fax +41 (0) 27 472 20 21 info@burgerbad.ch ![]()
Ursprünglich waren die Bäder sehr einfach gestaltet. Ausgehobene Gräben in unmittelbarer Nähe zu den warmen Quellen dienten Mensch und Tier als Bad. Aus dem Jahre 1544 ist das "Alte Bad" bekannt.
Es war noch ohne Dach und nach Geschlechtern getrennt. Bis in das 18. Jahrhundert hinein waren die Bäder weiterhin äusserst einfach gebaut und ausgeschmückt. Dann aber wurden Bäder errichtet und mit Einrichtungen versehen, die dem Kurgast alle nur denkbaren Annehmlichkeiten anboten. Wir finden grosse Bäder, in denen bis zu 40 Badende weilen könnten ebenso, wie Einzelbäder für besondere Bedürfnisse. Ein gestrenger Bademeister wachte bereits damals darüber, dass die nach Geschlechtern getrennten Umkleidekabinen nicht ihrem Zweck entfremdet wurden. Die Duschen als Ersatz für die uns bekannte Unterwassermassage waren sehr beliebt und wurden je nach Indikation bis zu einer halben Stunde zur Behandlung des erkrankten Körperteils angewendet. Ordnung muss sein, das gilt heute und galt auch in alten Zeiten. So hat die Tagsatzung der Republik und des Kantons Wallis im Dezember 1825 eine Verordnung über die Benutzung der Bäder in Leukerbad erlassen. Danach war ein Inspektor verantwortlich, dass diese Verordnung auch eingehalten wurde. Ihm oblag die Pflicht, in Zusammenarbeit mit den badenden Aerzten die Temperatur des Wassers zu bestimmen, sowie für dessen Sauberkeit su sorgen. Ihm zur Seite stand ein Bademeister, welcher nötigenfalls berechtigt war, die örtliche Polizei zu Hilfe zu rufen.Damals war sogar die Badekleidung vorgeschrieben. Jeder Badende trug ein langes, weites Hemd, welches aus Wolle oder Trilch gewoben war. War das Hemd nicht lang genug, musste eine Busse von Fr. 2.- bezahlt werden. Info
Die Badekur bestand nicht nur im Baden allein. Es wurde grossen Wert darauf gelegt, dass nebst dem Baden eine Atmosphäre geschaffen wurde, welche für den Kurort bürgte. Und so wurde aus dem einstigen Römerbad der grösste Thermalbade- und Wellnessferienort der Alpen, welcher mit seiner touristischen Infrastruktur seinesgleichen in Europa sucht.
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